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von calmund
11.05.2018
Auswärtsspiele in Bremen sind in der Regel schöne Touren mit der Bahn. Dieses Jahr machte uns die DFL leider einen Strich durch dieses alljährliche Ritual. Anscheinend kam der Spieltagsplaner auf die Idee, dass der BVB zu diesem Zeitpunkt noch in der Euro League vertreten sein könnte, und setzte das Spiel auf Sonntag 18 Uhr an.

Nach kurzer Ernüchterung über den Spieltermin begannen die Planungen für den Spieltag. Unsere ADK‘ler bekamen vom BVB als Dankeschön für Ihre Treue eine Bootstour gesponsert und durften jeweils eine Begleitperson mitnehmen. Ich gehörte zu den beiden glücklichen :-) (Vielen Dank nochmal an ALLE beteiligten Personen). Der Rest unserer Truppe quetschte sich in einen Kleinwagen und nahm uns in Bremen in Empfang.

Nun aber zu unserer Tour. Der Tag begann morgens früh mit einem kurzen Frühstück, bevor es per Auto zum Westfalenstadion ging. Von dort ging es per Bus zum Boot. Auf der Busfahrt wurden das ein oder andere Kaltgetränk geleert und leckere Käsewürfel vom Münsteraner Wochenmarkt verspeist.

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von Sido
18.04.2018
Schon früh überlegten wir diesmal, wie wir dieses Jahr zum ungeliebten Auswärtsspiel im Süden anreisen könnten. Da keiner so richtig Lust hatte, mit dem Auto zu fahren und über das Osterwochenende die Zugpreise absolut unerschwinglich waren, entschieden wir uns dazu, in einem Bus mitzufahren. Leider waren alle bekannten Busse bereits ausgebucht, da waren wohl mal wieder alle schneller als wir in unserer Verplantheit. Somit blieb nur noch die BVB Fanabteilung übrig, die uns erfreulicherweise schnell eine Zusage gaben. So trafen wir uns bereits um kurz nach 6 in Münster und bestiegen das Auto in Richtung Westfalenstadion. Dort angekommen, parkte man zielsicher aus dem Parkplatz Luftbad und begaben uns zur Nordtribüne, von wo die Busse abfahren sollten. Auch einige Mitfahrer aus Dortmund und Freunde aus Werl gesellten sich zur Runde, die aber leider später im anderen Bus saßen. Die Fahrt verlief relativ ereignislos. Mit dem ein oder anderen Gespräch verging die Zeit zügig und so erreichten wir deutlich vor der Öffnung der Tore den Busparkplatz des Stadions im Münchener Norden. Am Parkplatz angekommen traf man einige Freunde, die mit anderen Bussen angereist waren und auch das gezapfte Freibier aus einem dieser Busse, wusste die Wartezeit zu verkürzen. Um noch ein Würstchen vom Grill abzubekommen waren wir dann aber leider doch wieder zu spät angekommen.

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von Sido
17.04.2018
Eine vernünftige Europapokal-Tour startet ja eigentlich auch schon mit der Auslosung, der wir aufgrund der geilen Ziele auch schon entgegenfieberten. Ich hatte ein paar Lose, über die ich mich sehr gefreut hätte, aber dass es dann wirklich Bergamo wird, lies mich kurz aufjubeln. Das zweite Jubeln galt der erfreulichen Nachricht, dass wir für einen super schmalen Kurs Direktflüge ab Köln innehatten. Läuft ja, zumindest glaubten wir das. Zehn Minuten später viel uns auf, dass das Spiel ja gar nicht in Bergamo stattfinden würde, sondern im ca. 200km entfernten Reggio Emilia. Na super. Dementsprechend buchten wir auch direkt einen Mietwagen hinterher und ein Apartment in Bologna. Da ich Bologna bisher auch noch keinen Besuch abgestattet hatte, war die Vorfreude aber ungetrübt. Diese ließ erst nach, als wir ein paar Tage vor der Tour den Wetterbericht lasen. Dauerregen war gemeldet und das Stadion in Reggio Emilia hatte natürlich kein Dach. Naja, machste halt nichts. Im Gegensatz zu anderen Fanszenen in Ligen unterhalb der Bundesligen oder außerhalb von Deutschland sind wir, zumindest was das Wetter angeht, sowieso zu sehr verwöhnt.

So ging es dann Mittwochsmorgens auch schon früh mit dem Auto nach Köln-Porz wo die Straßenseite als Park&Ride genutzt wurde. Mit der S-Bahn erreichte man in wenigen Minuten den Flughafen und hatte dort noch genug Zeit ein kleines Frühstück und erste Kaltgetränke zu konsumieren. In Bergamo angekommen holten wir unseren Bulli ab, den wir mit 8 Mann auch fast komplett besetzten. Von dort ging es zunächst einmal in den Supermarkt Proviant kaufen, damit die Fahrt nach Bologna angetreten werden konnte. Die Straßen waren (vielleicht dank der Maut) leer und man kam zügig durch. Im frühen Nachmittag erreichten wir unser Apartment und Francesca erwartete uns mit dem Schlüssel zur Wohnung. Kurze Zeit später machten wir uns trotz Regens auf den Weg in die Innenstadt, um schonmal ein wenig zu schauen und etwas Essbares aufzutreiben. Fündig wurden wir beim erstbesten Pizzaladen. Günstig und gut war der Tenor und so ging es weiter durch die City. Nach einer guten Stunde traten wir den Weg zurück Richtung Apartment an. Auf dem Weg machten wir halt an einer richtig feinen Trattoria, die wir bereits auf dem Hinweg erspäht hatten. Auch wenn die Pizza teilweise nur halb belegt war, schmeckte doch alles sehr gut. Den Abend ließen wir dann noch im Apartment ausklingen.

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von Christian
14.04.2018
Aber alles der Reihe nach. Der 23. Spieltag dieser Saison sollte uns und unsere Borussia an den Niederrhein führen. Die Fohlen hatten zum Borussen-Duell geladen. Wegen der vorherigen EL-Begegnung mit Atalanta Bergamo stand eines von vielen Sonntagsspielen in der Rückrunde an. Die Deutsche Bahn bot einen Entlaster zum Bahnhof in Rheydt an, den die meisten Mitglieder unserer Reisegruppe auch in Anspruch nahmen. Auf der Fahrt war einigen der vorherige Samstagabend noch deutlich anzusehen. Insgesamt war die Stimmung gut. Man erinnerte sich an den vergangenen Donnerstag mit dem späten 3:2 Siegtreffer. Mit Blick auf die Leistung unserer Mannschaft war ein solch später Sieg ein wirklich gutes Gefühl. Auch die Erinnerung an die Hinrunde und das 6:1 zuhause gegen die Fohlenelf war Thema auf der Hinfahrt. Zwangsläufig schlossen sich Diskussionen rund um die Frage „Was ist eigentlich in der Zwischenzeit so unfassbar schiefgelaufen, dass wir nach dem Weltklasse Saisonstart zu dem aktuellen Ist-Stand gekommen sind?“ an. Nach einer insgesamt kurzweiligen Fahrt erreichten wir den Bahnhof in Rheydt planmäßig. Zu der nichtvorhandenen Schönheit dieses Ziels wurde in den letzten Jahren bereits genug geschrieben und ich erspare mir weitere Kommentare in diese Richtung. Mit Bussen ging es dann weiter zum Stadion. Bereits kurz vor den Eingangstoren erreichte uns die Nachricht, dass das Spiel möglicherweise gar nicht erst angepfiffen werden würde, da der Rasen in einem schlechten Zustand sei. Wir hielten dies zuerst für einen schlechten und deutlich vorgezogenen Aprilscherz! Wenig später konnten wir uns selbst ein Bild von diesem Flickenteppich machen. Einerseits waren wir sprachlos, andererseits irgendwie auch erheitert. Wie kann man als Heimmannschaft mit einer der nominell spielstärksten Offensivreihen der Liga und dem Anspruch auf internationale Plätze einen solchen Acker anbieten?!
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