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von Sido
24.10.2016
Seit der vergangenen Saison haben wir mit dem 2004 gegründeten FC Ingolstadt einen weiteren Werksclub in der 1. Bundesliga. Immerhin haben wir ja diese Saison das Glück, dass die ganzen Drecksclubs direkt am Anfang der Saison auf unseren Ballspielverein treffen und hier auch einiges schon abgehakt wurde. An diesem Samstag sollte somit auch dieser Haken gesetzt werden und wenn es nach mir geht kann dies auch gerne das letzte Mal gewesen sein. Nachdem mir die Tour letztes Jahr erspart geblieben ist, weil wir erst tief in der Nacht am Spieltag aus Norwegen wiedergekommen sind, wollte ich mir diesen Mist dieses Jahr auf jeden Fall einmal angucken. Da auch trotz angespannter Kartensituation und einer erneut ausbleibenden Zuteilung durch den BVB genug Karten für eine Autobesatzung aufgetrieben werden konnten, stand der Tour dann auch nichts mehr im Wege. So ging es dann am Samstagmorgen bereits um halb 6 in der früh auf gen Süden. Schließlich wollte man bei der Tour auch noch was Sinnvolles erleben. So steuerte ich das Auto dann auch recht früh auf den Parkplatz des Adidas Outlets. Leider mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass der Laden für eine Woche wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist. Super Sache, aber kann man dann halt nichts machen. So ging es dann auch zeitig weiter nach Ingolstadt, wo wir in einem vorzüglichen Brauhaus einkehrten. Der Aperitif in Form eines kleinen Bieres, die danach folgenden Kaltgetränke und das super Schnitzel ließen einen dann auch schnell diese erste Enttäuschung verkraften. Nach einer guten Stunde ging es dann frisch gestärkt weiter Richtung Stadion. Nachdem wir unser Auto geparkt und uns zu Fuß zum Gästeblock begeben hatten, wurden zuerst die restlichen Karten abgeholt und viele bekannte Nasen begrüßt. Eine gute Stunde vor Anpfiff begaben wir uns dann auch in den Gästeblock der kleinen Schüssel. Auch wenn nur 15.200 Leute reingehen, ist der Gästeblock doch überraschend fair, wie ich finde. Mittig hinterm Tor und in den oberen Reihen auch mit einer wirklich guten Sicht aufs Spiel.

Der FC Ingolstadt begann stark (zumindest für einen potentiellen Absteiger) und ging bereits in der 6. Minute durch Cohen in Führung. In der 25. Minute erhöhte Lezcano dann auf 2:0. Beide Tore fielen nach Standardsituation per Kopfball. Da der BVB in der Abwehr aber eher einem aufgescheuchten Hühnerhaufen glich, wäre da aber auch durchaus Potential für eine 5:0 Halbzeitführung gewesen. Im Umkehrschluss fand ein Offensivspiel der Schwarzgelben so gut wie gar nicht statt. Mit der Einwechselung von Pulisic nach der Halbzeitpause kam aber endlich ein wenig Leben ins Offensivspiel. Man merkte der Mannschaft endlich an, dass sie dieses Spiel gewinnen wollte. Als eine der Offensivaktionen tatsächlich in der 59. Minute mit dem Anschlusstreffer durch Aubameyang endete, keimte ein wenig Hoffnung auf, dass der BVB jetzt endlich aufdreht. Das direkte Gegentor in unter einer Minute ließ diese aber schnell wieder versiegen. Erst der überraschende Anschlusstreffer von Adrian Ramos in der 69. Minute zum 2:3 aus Dortmunder Sicht brachte wieder den nötigen Auftrieb für eine intensive Schlussphase. Die Mannschaft spielte sich einige Chancen heraus, aber schließlich dauerte es dann doch bis zur Schlussminute, in der Pulisic den erlösenden Ausgleichstreffer erzielen konnte. Ob dem BVB dieser Punkt wirklich gut tut, sei mal dahin gestellt. Hauptsache die Mannschaft hat verstanden, dass 45 Minuten eben nicht reichen, um ein Spiel zu gewinnen. Mit dem 1. FC Union steht am Mittwoch im Westfalenstadion ein Gegner auf dem Platz, der bis in die Zehenspitzen motiviert ist und von einem riesigen und vermutlich sehr lautstarken Anhang begleitet wird. Am Wochenende folgt dann das Derby, das wichtigste Spiel der Saison. Die Konzentration muss also da sein und eine Halbzeit wie die erste in Ingolstadt darf sich nicht wiederholen!

Nach dem Spiel ging es dann wieder zurück zum Parkplatz und es wurde ein Supermarkt im Nachbardorf angesteuert, um sich für die Rückfahrt mit Proviant zu versorgen. Die Rückfahrt wurde dann mit guter Musik und ausgelassener Stimmung bewältigt und nach der Ankunft kurz vor Mitternacht noch das ein oder andere Kaltgetränk in Münster vernichtet. Das Positivste an dem Tag war sicher der Besuch der Brauschänke. Man kann nur hoffen, dass am Ende der Saison die Punkte für den Werksclub nicht ausreichen und dass es das letzte Gastspiel unseres BVB in Ingolstadt war. Diese ganzen bedeutungslosen Vereine braucht kein Mensch. Wichtig sind aber jetzt die nächsten Aufgaben. Vor allem am kommenden Samstag muss sowohl auf dem Rasen, als auch bei uns auf den Rängen alles gegeben werden. Wir wollen den Derbysieg!
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