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von Mark
10.11.2016
Als klar war, dass wir samstags zur besten Fußballzeit in Hamburg spielen würden, stand schnell fest, dass wir die Tour per Niedersachsen-Ticket in Angriff nehmen würden. Am Spieltag traf sich dementsprechend um 8 Uhr morgens eine aus Mitgliedern und Freunden des Fanclubs bestehende, teilweise mehr, teilweise weniger muntere Reisegruppe von 24 Leuten am Bahnhof, um die Fahrt anzutreten.
Rheine, Osnabrück und Bremen hießen die Zwischenstationen zum Hauptbahnhof Hamburg. Über die S-Bahn Station Othmarschen, wo die Burger-Junkies unter uns sich noch einen Fix im Block House abholen konnten, ging es mit den Bussen Richtung Volksparkstadion. Am Stadion trafen wir dann ein mittlerweile in Hamburg wohnendes Mitglied unseres Fanclubs nebst Begleitung. Nach kurzen Updates und Begrüßung von weiteren Freunden und Bekannten aus Dortmund ging es in den Gästeblock.
Vor Anpfiff hielt sich die Erwartungshaltung bzgl. eines Auswärtssiegs in Grenzen, waren wir doch unabhängig von der Tabellensituation stets ein großzügiger Punktelieferant für den HSV. Allerdings zeigte Aubameyang bereits vier Minuten nach Anpfiff, dass es dieses Mal anders laufen würde als in den (nicht nur gefühlt) zehn Jahren zuvor und traf zur Führung. Der HSV präsentierte sich so desolat wie H.P. Baxxters Englischkenntnisse und es stand zur Halbzeit dank zwei weiteren Toren unseres unter der Woche noch „ausgefallenen“ Topstürmers bereits 0:3 zuungunsten der Norddeutschen.
Kurz nach Wiederanpfiff folgte zur Freude des Gästeblocks direkt Aubameyangs vierter Streich. Beim Hamburger Tor zum 1:4 durfte neben Scooter das obligatorische „Hamburg? eiiins - Dortmund? nuuull“ nicht fehlen, was man bei diesem Spiel in der derzeitigen Situation des HSV wohl schon eher als Selbstironie statt als Albernheit ansehen muss. Dembele konnte vor der feiernden Gästekurve unseren fünften Treffer markieren, Müller traf zum 2:5 Endstand für den HSV.
Nach dem Spiel trafen wir uns am S-Bahnhof Othmarschen wieder, nachdem das Zusammenbleiben im dunklen Volkspark vor den Bussen sich als zu große Herausforderung erwies. Zwei aus unserer Reisegruppe, die nicht mit im Stadion waren, stießen gut gelaunt im Hauptbahnhof wieder dazu und wir bestiegen den Metronom von Hamburg Hauptbahnhof nach Bremen.
Nachdem wir bereits auf der Hinfahrt vom aufmerksamen Metronom-Personal, das sich für keinen Kalauer zu schade war („Wer säuft der läuft!“), darauf hingewiesen wurden, dass wir uns wie Mitteleuropäer zu benehmen hätten, mussten wir den Auswärtssieg zunächst in einer verdeckten Operation (Codename: „Lasogga“) feiern.
In den ab Bremen folgenden Zügen war das Zugpersonal entspannter und wir konnten auf die drei Punkte im Gepäck anstoßen. Die Freude stieg noch mehr, als wir im Zug auf Freunde aus Coesfeld stießen, die ebenfalls im Stadion waren.
Die Coesfelder konnten dank des richtigen Equipments auch noch für musikalische Untermalung dieser sehr ausgelassenen Rückfahrt sorgen. Dargebotene Tanzkünste müssen allerdings nach Studium des Videomaterials als ausbaufähig bezeichnet werden.
Mit unserer Ankunft in Münster ging eine gelungene Auswärtstour zu Ende. Wenn wir jetzt sogar noch Punkte aus Hamburg mitnehmen wäre es ja schon fast schade, wenn es die vorerst letzte Tour nach Hamburg wäre, ein solches - dank Nds-Ticket - auf erschwinglichem Wege erreichbares Traditionsziel würde man doch irgendwie vermissen. Allerdings rettet sich der HSV ja traditionell über die Relegation, andererseits verlieren wir auch traditionell in Hamburg. Da traue ich mir dann mal keine traditionsbasierte Prognose zu.
Bleibt zu guter Letzt nur noch allen Mitfahrern für eine geile Tour zu danken!
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