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von Hans A
24.04.2017
Die Losfee bescherte uns bei der Ziehung der Viertelfinalbegegnungen mit dem AS Monaco ein absolutes Traumlos. Schnell bildete sich eine sehr große Anzahl an potentiellen Mitfahrern intern des Fanclubs, welche sich letztendlich, bedingt durch die Kartenverteilung des BVB, auf eine drei Mann starke Truppe minimierte. Natürlich ist das Kartenkontingent in einem solch kleinen Stadion äußerst begrenzt, dennoch sollte man meinen, dass ein aktiver und präsenter Fanclub berücksichtigt wird – Pustekuchen! Sei‘s drum, dank Selbstversorgungskünsten mussten wir unseren ADK´ler nicht alleine reisen lassen.

Los ging es für uns am frühen Abend des Ostermontags. Eine Nacht sowie 1250 km Autostrecke lagen vor uns, welche relativ ereignislos und stressfrei absolviert wurden. Das erste Highlight war wohl der Tagesanbruch an der italienischen Mittelmeerküste – geht deutlich schlechter! Nachdem die Fans beider Vereine im Hinspiel für äußerst positive Schlagzeilen sorgten, waren wir Dortmunder von offizieller Seite aus nicht gerne im Domizil der Schönen und Reichen gesehen. Somit erkundeten wir auf dem Weg nach Nizza den Stadtstaat mit dem Auto, falls es uns am Spieltag wirklich verwehrt bleiben sollte, hätte man so wenigstens etwas sehen können. In Nizza angekommen steuerten wir das vorab ausgewählte Parkhaus an, um anschließend mit Baguettes bewaffnet am Strand zu frühstücken. Gestärkt ging es bei bestem Wetter kreuz und quer durch Nizza. Besonders in Erinnerung bleiben dabei auf jeden Fall der Ausblick vom Colline du Chateau auf die gesamte Stadt inklusive Yachthafen sowie die Altstadt. Nachdem im Anschluss das dreckige und unkomfortable Hostel bezogen werden konnte, ging es nochmals los um die einheimischen Bars abzuklappern. Die ausgerufenen Preise waren uns leider schon vorher bekannt, somit musste die Happy-Hour gut ausgereizt werden. „Alt“ wurden wir an diesem Abend leider auch nicht mehr, die durchgefahrene Nacht machte uns allen zu schaffen.

Am Spieltag wurde standesgemäß am Strand gefrühstückt, bevor es zur Mittagszeit rüber nach Monaco gehen sollte. Problemlos wurde die Strecke, zusammen mit vier Freunden des Fanclubs, per Bahn zurückgelegt. Die versnobte, aber äußerst schöne Bucht von Monaco wurde ausgiebig erkundet. Unerwarteter Weise war dies äußerst unkompliziert, erwünscht seien diese Fußball-Proleten ja eigentlich nicht. Am Stadion angekommen bot sich ein leider altbekanntes Bild vor dessen „Toren“. Eine überdurchschnittlich intensive Kontrolle, bei der auch der Intimbereich genauestens unter die Lupe genommen wurde, erspart die Vorsorgeuntersuchung. Spaß bei Seite, ein Eingang, maximal zehn Fans gleichzeitig, jeder zieht die Schuhe aus – muss noch mehr dazu gesagt werden? Liebe Leser, denkt euch den Rest!
Nach dem schrecklichen Vorfall im Hinspiel und der absurden Ansetzung des Nachholtermins durch die UEFA, war die sportliche Ausgangslage leider nicht die Beste. Tolle Geste, dass vorm Spiel dann YNWA gespielt wird, eine super Gelegenheit den Begegnungsschal im best-travel Block hoch zu halten. Kaum hatte der Schiri den Ball freigegeben, führten die Gastgeber auch schon. Nach 17 gespielten Minuten erhöhte Falcao auf 2:0 für Monaco. Etwas unglücklich verpasst der sackstarke Nuri Sahin den Anschlusstreffer gegen Ende der ersten Halbzeit. Apropos: Ein gestandener Borusse wie Nuri Sahin tut der Mannschaft einfach nur gut. Kaum einer hatte ihn in der Hinrunde noch auf dem Zettel, verletzt und sportlich nicht auf der Höhe. In diesen Wochen beweist aber gerade dieser Sahin, wie wichtig er auf und vor allem neben dem Platz für Dortmund ist.
Zur zweiten Halbzeit konnte Marco Reus, welcher nach überstandener Verletzung alte Stärke zeigt, auf 2:1 verkürzen. Also nur noch zwei Dinger bis zur Verlängerung. Anschließend geling den Borussen auf dem Platz nicht mehr viel, den Schlusspunkt setzte Monaco in der 81. Minute mit dem 3:1. Erhobenen Hauptes verabschiedet der BVB sich aus der Champions League, ein Aus im Viertelfinale sollte kein Genickbruch darstellen.

Der Rest ist schnell erzählt. Blocksperre, Fußmarsch durch die Katakomben von Monaco zum Bahnhof, ab in den Zug, platt ins Bett gefallen. Am folgenden Morgen machten wir uns relativ früh auf, erreichten das heimische Münster allerdings erst gegen 0:45 Uhr (inklusive eines kleinen Umwegs). Schlag auf Schlag folgen nun die Auswärtsspiele in Mönchengladbach und in München, alles innerhalb von einer Woche – Fußballherz was willst du mehr?
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