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von Tobi
19.09.2016
Da die Losfee es endlich mal gut mit uns meinte, ging es für uns als erstes CL-Auswärtsspiel der Saison nach Polen, zu Legia Warschau. Für alle ein sehr interessantes Los, da Legia seit mehreren Jahren das erste Mal wieder Champions League spielt und kein ungefährlicher Gegner ist. Also begannen unsere Planungen und wir beschlossen sofort, dass eine Anreise mit dem Bus am sichersten sein sollte. Waren wir zunächst recht viele, schrumpfte unsere Reisegruppe auf acht Personen. Bei Britannia nachgefragt, ob noch Platz im Bus sei meldete sich unsere Truppe also dort an und wurde sogar mit Karten versorgt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals!

Nun wurde auf den Dienstag hin gefiebert, da niemand so wirklich wusste, was ihn erwartete. Als selbst der BVB eine offizielle Reisewarnung aussprach wurde die Anspannung größer. Um 22 Uhr (+ein paar Minuten Verspätung) ging es dann endlich los. Die Stimmung war gut, das erste kühle Bier wurde genossen und es wurde sich mit den anderen Mitfahrern angefreundet. Gerade die fragwürdigen Aktionen des Busfahrers (Wieso fährt man rückwärts über den Standstreifen einer Autobahn?) schweißten uns zusammen.

Angekommen in Polen, trafen wir kurz hinter der Grenze die anderen Busse sowie die polnische Polizei, die uns bis Warschau begleiten sollte. Hier wurde eine längere Pause eingelegt, bei der man sich mit Zigaretten, Geld o.ä. eindecken konnte. Die Fahrt war sehr ruhig und entspannt, auch wenn man merkte, dass in Polen die Uhren anders ticken. So wurde z.B. für eine Polizeikontrolle mitten auf der Autobahn mit allen Bussen gehalten. In Warschau wurden wir von den Bussen direkt vor einem kleinen Park rausgelassen, der als Treffpunkt diente. Dieser war bewacht von der Polizei und mit Bierbänken, Sonnenschirmen, sehr sauberen und vielen Toiletten und Essensständen ausgestattet. In der Sonne und bei angenehmen 24 Grad wurden also die restlichen Stunden überbrückt und nach anfänglichen Bezahlschwierigkeiten durfte man sein Bier und die Krakauer schließlich sogar mit Euro bezahlen.

Gegen 18 Uhr brach man mit einiger Verzögerung zum 400 m entfernten Stadion auf und nachdem sich die Einlasskontrollen etwas hinzogen, da es nur zwei Drehkreuze gab, positionierten wir uns im Unterrang. Wir hingen also unsere Zaunfahne auf und versorgten uns mit Essen und Trinken. Doch die Ruhe war schnell vorbei, da einige Legia Hools dem Gästeblock schon mal vor Anpfiff einen Besuch abstatteten und wir daher unsere Zaunfahne lieber schnell wieder einpackten und bei uns behielten, was sich nachher noch als sehr klug erweisen sollte ...
Zum Anpfiff zeigte die Heimkurve eine doch beeindruckende Choreo mit einer riesen Blockfahne und etlichen Bengalos. Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen, da die Überlegenheit der Borussen auch am Ergebnis deutlich zu erkennen ist. Das erste Tor erzielte in der siebten Spielminute Mario Götze mit einem Kopfballtreffer. In der 15. und 17. Spielminute sorgten Sokratis und Marc Bartra früh für klare Verhältnisse. In der 51., 76. und 87. Minute konnten Guerreiro, Castro und Aubameyang die Führung weiter ausbauen, sodass der Sieg nie gefährdet war.

In der 30. Minute machten sich ca. 170 Legia Hooligans auf in Richtung Gästeblock, um mal zu zeigen, wer denn hier die Hosen an hat. Den Nebenblock des Gästeblockes erreichten allerdings nur ca. 25 von Ihnen, die mit Sturmhauben den Block stürmten, den Ordnern ihr Pfeffer abnahmen und kurz für Aufregung sorgten, dann aber schnell wieder von dannen stürmten, da sie wohl selber gut mit Pfeffer eingenebelt wurden und die Ordner den Block tapfer verteidigten. Natürlich wurde man dann auch im Gästeblock unruhig und pöbelte Richtung Nebenblock, da man sich so etwas natürlich nicht gefallen lassen wollte. Doch alle Zäune hielten und nachdem uns die Hundertschaft der Polizei noch einen kleinen Besuch abstattete, aber auch schnell merkte, dass sie eindeutig in den falschen Block gestürmt war, konnte man sich weiter dem Spiel widmen.

Nach Abpfiff wurde dann die übliche Blocksperre abgesessen, diese war hier mit anderthalb Stunden allerdings schon sehr lang. Wenigstens konnte man weiterhin die Toiletten und auch die Essensstände besuchen. Wieder begleitet von der polnischen Polizei fuhren alle Busse in einer Kolonne bis zur Grenze und erreichten diese sicher. In Deutschland wurde dann erstmal im Restaurant zur goldenen Möwe gefrühstückt und die restliche Zeit bis Dortmund mit Bier und anderem Schabernack rumgebracht. Wir erreichten die Bierhauptstadt gegen halb 3 und machten uns alle auf nach Hause unter die Dusche und ins Bett.
An dieser Stelle nochmals ein riesen Dank an Britannia für die gut organisierte Busfahrt, gerne wieder!
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