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von Sido
02.12.2018
Die Ligatour nach Wolfsburg ist eigentlich immer nur dann ne tolle Nummer, wenn das Spiel am Samstag um 15:30 Uhr ist. Das ermöglicht uns nämlich immer die kostengünstige Anreise mit dem Niedersachsenticket. So machten sich auch dieses Jahr wieder eine Handvoll Leute auf den entspannten Weg über Rheine, Osnabrück, Herford und Hannover nach Wolfsburg. Wir trafen uns bereits um 8 Uhr am Münsteraner Hauptbahnhof, wo es auch pünktlich in Richtung Rheine losgehen sollte. Es ist immer wieder unglaublich zu erleben, wie leicht die Bahn es schafft auf einer kurzen Fahrt von knapp 30 Minuten so viel Verspätung rauszufahren, das nicht einmal die geplanten 6 Minuten Umstiegszeit ausreichen, um den Anschlusszug noch zu erreichen. Somit konnten wir dem Zug nach Braunschweig in Rheine nur noch nachwinken und vertrieben uns die dreiviertel Stunde bis zum nächsten Zug in diese Richtung mit einem Frühstück am Bahnhofskiosk.

Auch der nachfolgende Zug baute Verspätung auf, sodass wir in Minden erneut den direkten Anschluss verpassten. Dank der tollen Planung der Deutschen Bahn bedeutet dies häufig mindestens eine Verspätung von einer halben Stunde, meistens aber sogar von einer ganzen Stunde. So war es auch in unserem Fall. Die Regionalbahn von Hannover nach Wolfsburg um 11:48 Uhr konnten wir bereits in Rheine abhaken, aber durch die Verspätung in Minden war auch der nächste Zug um 12:48 Uhr nicht mehr erreichbar. Zu unserem Glück hatten die Herren aber ein einsehen und ließen den ENO auf unsere Regionalbahn aus Minden warten. Diese traf dann auch pünktlich um 12:50 Uhr in Hannover ein und so hatten wir schlussendlich nur eine Stunde Verspätung als wir Wolfsburg erreichten. Jetzt waren wir zwar früh genug in Wolfsburg, hatten aber aufgrund des hastigen Umstieges in Hannover keine Möglichkeit mehr, die Vorräte aufzufrischen. Ein Glück, dass einige Freunde weitergedacht hatten als wir und uns freundlicherweise mitversorgten. Kurz vor Wolfsburg betraten auch noch einige Staatsbeamte den Zug und sorgten allein durch ihre Präsenz für gedämpfte Stimmung. Warum so ein Riesenaufgebot an Staatsgewalt notwendig ist, erschließt sich mir ehrlich gesagt nie so wirklich, aber warum ausgerechnet in Wolfsburg gefühlt jedes Mal vorher der dritte Weltkrieg ausgerufen wird, kann mir wirklich niemand begreiflich machen.

Am Bahnhof nahmen wir dann den Nebenausgang und machten uns schnurstracks auf den Weg zum Stadion. Dort angekommen trafen wir dann auch auf die zweite Reisegruppe, die mit Auto angefahren war. Kurze Zeit später fand man sich dann auch im Block wieder und freute sich auf den anstehenden Kick. Nach der total überflüssigen Eröffnungsshow des VW Konzerns rollte dann auch endlich der Ball. Das Spiel lässt sich mit wenigen Worten zusammenfassen. Auf Augenhöhe, taktisch geprägt und dank Marco Reus mit dem besseren Ausgang für unsere Borussia. Starke Nummer einfach mal 15 Pflichtspiele zu Anfang einer Saison nicht zu verlieren. Chapeau! Die Mannschaft wurde dementsprechend auch gebührend verabschiedet, bevor man sich nach dem Spiel wieder auf den Weg zum Bahnhof machte. Dort wurde der erste Zug in Richtung Hannover bestiegen und nach einer Stunde Aufenthalt und einem ausgiebigen Abendessen die Rückreise über Minden, Herford und Rheine angetreten. Gegen 23 Uhr erreichten wir Münster, wo einige die Nacht noch zum Tag machten.
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