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von Fips
19.05.2019
Die Ausgangslage war klar. Zwei Spieltage vorher ist die Mannschaft in schwarz und gelb durch eine desolate, gelangweilte Spielweise vollkommen zurecht in München untergegangen. Ernsthafte Ansprüche die Meisterschale in diesem Jahr am Borsigplatz spazieren führen zu dürfen, konnten wir an diesem Tag begraben. Als dieselbe Mannschaft im heimischen Westfalenstadion eine Woche später nur mit viel Zittern eine 2:0 Halbzeitführung über die Ziellinie retten konnte, musste sich auch der Letzte eingestehen: „Der Patient (in diesem Fall der Wille der Mannschaft deutscher Fußballmeister zu werden) ist tot. Mausetot!“

Am Osterwochenende lud dann der SC Freiburg die Meute aus Westfalen ein den Sonntag im Breisgau zu verweilen. Aus Münster schlossen sich der Kolonne insgesamt sieben Schlachtenbummler an deren Interesse im Wesentlichen darin bestand mehr oder weniger geistig wertvolle Gespräche mit Freunden zu führen, während man mehr oder weniger intensiv die gleichbleibende Qualität diverser Dortmunder Brauerei-Erzeugnisse untersuchte. (Spoiler: Die Qualität ist gleichbleibend hervorragend. Lediglich das Bier mit der Kogge im Etikett pflegt zu polarisieren – auf konstant gleichbleibendem Niveau.)

Neben einer Autobesatzung nutzten zwei das Angebot der Deutschen Bahn Schnellzüge bereit zu stellen, mit denen man Deutschlands südlichste Großstadt in Windeseile erreichen kann. Natürlich nur, wenn alles nach Plan läuft. Die Auto-Crew erreichte das Stadion an Dreisam frühzeitig um bei herrlichstem Wetter auf die beiden anderen zu warten. Und zu warten. Und zu warten… Das ständige Bahn-Bashing ist aber weder kreativ noch originell, so dass ich darauf verzichten möchte. Sie kamen halt zu spät. Ihre Eintrittskarten waren leider mit uns in Freiburg statt mit den beiden im ICE. Dank Antje konnten die beiden aber auch noch unkompliziert ihre Karten erhalten, um in den Block nachzukommen. Ein ganz dickes Dankeschön dir dafür!

Im Stadion war es wie meist, wenn man beim Sport Club verweilt. Die Einlasskontrollen sind katastrophal. Aber für den wunderbaren Gästeblock lässt man das gerne über sich ergehen. Nein, Spaß bei Seite, der Gästeblock ist vielleicht in der Positionierung nicht der aller komfortabelste des Landes, aber jedes Mal, wenn ich in Freiburg stehe, freue ich mich darüber noch in einem echten Stadion zu sein und eben nicht in einer austauschbaren Arena, die seit 2006 im ganzen Land errichtet werden. Und dann kam es wie es wohl nur an einem Ostersonntag kommen kann. Nachdem der Münchner Favorit im Titelrennen mit einer schwachen Leistung und einem knappen 1:0 Sieg gegen den SV Werder in Vorleistung ging, musste der BVB gewinnen um dran zu bleiben. Doch was folgte war nicht nur ein Dranbleiben, sondern es war ein Ausrufezeichen! Die Schwarzgelben dominierten die Hausherren nach Belieben. Föllig zu Recht ging die Partie mit vier Toren für unsere Mannschaft und keinem Einzigen für die Gastgeber zu Ende. (Die Fachpresse berichtete)

Die Stimmung, an diesem herrlichen Tag unter wolkenfreiem Himmel, konnte dem gesehenen mehr als nur gerecht werden. Es war laut. In Teilen brachial laut. Alle hatten Bock mal wieder richtig auszurasten. Mit dieser Einstellung auf den Rängen und auf dem Rasen kann man Meister werden. An Ostern ist auch die Hoffnung auf den Titel und die Moral der Mannschaft auferstanden. So könnte es doch noch was werden.
DER BVB IST WIEDER DA!
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