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von Christian
22.12.2019
Es war mal wieder soweit. Hertha auswärts stand auf dem Programm. Das Stadion zählt sicherlich nicht zu meinen Favoriten, weil man selbst in den vorderen Reihen ein Fernglas benötigt, um etwas von dem Spiel zu sehen, aber es ist relativ einfach an Karten zu kommen. In den Wochen vor dem Spiel wuchs unsere Reisegruppe nach und nach, sodass wir am Ende ca. 20 Personen waren, die den Weg in die Hauptstadt antreten sollten. Das diesjährige Verkehrsmittel unserer Wahl? Der Flixtrain! Unsere Sparfuchsabteilung hatte diese günstige Alternative bereits früh gebucht und so kam es, dass wir uns am Samstagmorgen gegen kurz vor acht am Dortmunder Hauptbahnhof einfanden. Zu diesem Zeitpunkt war die Vorfreude auf das, was uns erwarten sollte, bei einigen Leuten noch nicht besonders hoch. Durchaus nachvollziehbar, wenn man überlegt, dass zwischen der Rückkehr aus Barcelona und dem Spiel in Berlin teilweise nur eine Nacht im eigenen Bett gelegen hat. Außerdem hatten wir uns eine Platzreservierung gespart und niemand wusste, wie die Situation im Zug sein würde. Wie so oft im Leben gilt auch rückblickend für diese Hinfahrt das Motto: Unverhofft kommt oft!

Wir standen passend am Gleis, um das beste Abteil der Welt für uns in Beschlag zu nehmen. Es gab Tische und Stühle, die man frei bewegen konnte. Neben einigen Frühstücksutensilien fanden schnell die ersten Kaltgetränke ihren Platz auf den Tischen und die Fahrt nahm ihren Lauf. Ein paar Würfelbecher wurden ausgepackt und nach und nach kreiselten die ersten Schnappoflaschen durch unsere Reihen. Alles war eine perfekte Hinführung zu dem Highlight des Tages. Ein Mitglied unserer Reisegruppe präsentierte eine kleine, jedoch von der Leistung nicht zu verachtende Bluetoothbox. Es war noch nicht mal 10 Uhr und wir erfreuten uns an Klassikern von den Vengaboys oder Evergreens, wie beispielsweise Wonderwall. Ein unfassbar entspannter Vormittag nahm seinen Lauf und es herrschte nahezu Betrübtheit, als die Reise in Berlin-Spandau für uns endete und wir den Zug verlassen mussten. In den Gesprächen an den folgenden Tagen über diese Fahrt war man sich schnell einig. Es war die beste Hinfahrt zu einem Spiel in 2019 und sie zählt bei einigen Leuten sicherlich zu den „all time Top 3 Fahrten“ innerhalb Deutschlands.

Zu dem Spiel gibt es nicht allzu viel zu sagen. Wir konnten einen Auswärtssieg in Unterzahl erkämpfen. Positiv zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass die Mannschaft endlich mal wieder den Eindruck vermitteln konnte, dass ihr die Punkte wichtig sind und sie deshalb auch wirklich eine kämpferische Leistung ablieferte.
Für den Rückweg teilte sich unsere Reisegruppe auf. Ein Teil hatte die üblichen Probleme mit der Bahn und die Nerven wurden durch Verspätungen oder Zugausfälle stark strapaziert. Mein Teil der Reisegruppe kam in den Genuss der Vorzüge, die durch die Bahn angeboten werden, wenn ein Zug Verspätung hat. Da unser gebuchter IC ab Berlin über 20 Minuten hinter dem Zeitplan hing, verfiel die Zugbindung und unsere Tickets waren auch für einen ICE gültig, der uns ohne Umstieg zurück in die Bierstadt brachte, wo wir gegen ca. 22 Uhr angekommen sind. An dieser Stelle nochmal ein herzliches DANKE an einen Freund, der meinen Tagesabschlussdöner auf seine Kappe genommen hat!
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