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von Alex S
07.01.2019
Der Titel beschreibt ehrlich gesagt recht gut unsere Tour nach Monaco.
Mit den Worten "Tout est chaos" (=alles ist chaos) beginnt der Refrain des Lieds "Désanchantée" von Kate Ryan (das Original stammt von der in Deutschland wenig bekannten Mylène Farmer, worauf uns der erst streng wirkende Schaffner im Thalys, dessen Wohlwollen wir aber im Verlauf der Fahrt gewinnen konnten, aufmerksam machte), welches nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich in dreistelliger Anzahl gespielt wurde. Tekadooo war unser mit voller Inbrunst vorgetragene Versuch des Mitsingens.

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von Sido
05.12.2018
Wie vor jedem Derby war die Anspannung spätestens beim Heimspiel gegen Freiburg das erste Mal so richtig spürbar. Die Jungs spielen derzeit wettbewerbsübergreifend alles an die Wand und selbst die schlechten Spiele gehen dann häufig noch gut aus. Mit so einer Leistung ist natürlich diese Saison alles drin, aber das gilt nicht wie selbstverständlich auch für das Derby. Dieses Spiel war immer schon ein ganz besonderes und auch eine verkorkste Saison kann durch einen Derbysieg noch gerettet werden. Im Gegensatz zu den Blauen läuft unsere Saison richtig gut, weshalb die Kräfteverhältnisse vorm Spiel klar für unsere Elf sprachen. Die Angst davor, dass trotzdem wieder nichts dabei rumkommen könnte und diese geile Halbserie durch ein Unentschieden oder eine Niederlage getrübt werden könnte, war natürlich allgegenwärtig. Zu oft wurde in den vergangenen Jahren das Derby hergeschenkt. Das ist unwürdig und gehört hoffentlich für alle Zeiten der Vergangenheit an. Man war aber guter Dinge, dass das neue Team den Wert dieses Spiels nicht unterschätzte und auch sicher, dass die Mannschaft in ihrer aktuellen Lage über ausreichend Motivation verfügt um diesem Spiel zu gewinnen.

So ging es also mit einer gewissen Vorfreude aber auch einer gesunden Portion Skepsis für uns nach Gelsenkirchen. Der Einfachheit halber wählten wir die stressfreie Anreise per Auto und parkten ca. zwei Stunden vor Spielbeginn auf dem Gästeparkplatz an der Turnhalle. Kurz darauf wurden auch die Einlasstore passiert. Die Zeit bis zum Spielbeginn verbrachten wir mit dem ein oder anderen Plausch. Mit Anpfiff begann das Spiel dann aber auch wie erwartet. Beide Seiten warfen einiges in die Wagschale und man konnte beiden Teams anmerken, dass sie das Spiel gewinnen wollten. Der erste Stich gelang erfreulicherweise unserer Borussia. Nach einem Freistoß von Reus verlängerte Delaney gekonnt ins Schalker Tor. 1:0! Und das nach bereits sieben Minuten. Danach ging es munter weiter. Den Schalkern merkte man den Treffer schnell an. Von der Seite kam wenig bis gar nichts. Die Dortmunder spielten allerdings munter weiter und so hätte Paco Alcacer in der 19. Minute auch fast auf 2:0 erhöht. Leider ging der Schuss knapp am Kasten vorbei. Danach fingen sich die Blauen aber und nach einer halben Stunde kamen sie das erste Mal gefährlich vors Tor. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel. Dafür startete die zweite Halbzeit furios.

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von Sido
02.12.2018
Mainz hat ja jedes Jahr denselben Charme. Man fährt drei Stunden gen Süden über die Sauerlandlinie mitten in die Bauernschaft, um in einen Shuttlebus zu steigen, der einen ebenfalls mitten durch die Pampa einmal ums Stadionumfeld kutschiert und in Sichtweite vom Stadion dann rauslässt. Bevorzugt ist es bereits dunkel und regnet und alle reden komisch, zack fettich: Mainz auswärts! Ansich hat man damit auch dieses Jahr schon alles zur Tour geschrieben, was man wissen muss.

Fußball wurde auch noch gespielt. Und zwar wieder aller erste Sahne. Das, was die Mannschaft da im Moment abliefert, ist wahrlich ein Segen für die gepeinigte Fanseele. Nachdem die letzten Jahre ja eher durch wenig Kampf und Motivation geprägt waren, ist es den Verantwortlichen dieses Jahr gelungen, eine Mannschaft auf den Platz zu bringen, die bis in die letzten Haarspitzen motiviert ist. Hoffen wir, dass es noch länger so weiter geht, dann ist diese Saison vielleicht noch der ganz große Wurf möglich. Wenn die Jungs so weiterspielen, haben sie sich das auf jeden Fall auch verdient.

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von Sido
02.12.2018
… wird sich der ein oder andere bestimmt gedacht haben. Immerhin hat uns die Losfee diesmal nicht das weiße Ballett, sondern den Stadtrivalen Atletico zugelost. Ich persönlich hab mich in dem Moment am meisten darüber geärgert, dass wir nicht in den vergangenen Jahren schonmal das Vergnügen hatten. Dem altehrwürdigen Estadio Vicente Calderon hätte ich nämlich gerne noch einen persönlichen Besuch abgestattet. Aber nun gut, nicht alles ist einem vergönnt. Schnell fanden sich einige Interessierte für die Tour zusammen und wir buchten unseren Flug ab Charlerois. Nachdem furiosen Heimspiel im Westfalenstadion war die Vorfreude auf die Tour auch umso größer und so störte man sich nur marginal an der frühen Weckzeit von 3 Uhr am Montagmorgen. Mit dem Auto ging es dann auch pünktlich los und so trafen wir die zweite Autobesatzung aus Dortmund um kurz vor 8 am Flughafen in Belgien.

Gefühlt kurze Zeit später ertönte aus den Boxen schon die bekannte Ryanair-Fanfare. Schnell mit Metro Tickets ausgestattet ging es ins Zentrum und da wir viel zu früh zum Einchecken waren, wurde im örtlichen Museum von Feinkostspezialitäten zuerst ein üppiges Frühstück zu sich genommen. Nachdem man nach und nach immer mehr bekannte Gesichert begrüßen durfte und der Laden sich so langsam füllte, entschieden wir uns gegen 16 Uhr doch endlich mal unsere Zimmer zu besichtigen. Die überfreundliche Empfangsdame konnte natürlich kein Wort englisch, was das Prozedere unnötig in die Länge zog. Am Ende war sie immerhin so clever ihren englischsprachigen Chef/Kollegen anzurufen. Muss man sich auch erstmal ausdenken, jemandem im Touristikbereich anzustellen, der keine Fremdsprache beherrscht. Mal wieder ganz großes Tennis. Nach einer kurzen Zimmerbesichtigung ging es auf eine Tour durch die Randbereiche der Innenstadt und danach zielgerichtet zum Abendessen. Bei Burger und Fritten sammelte man erneut Energie um den restlichen Abend angehen zu können. Leider hatte der ausgiebige Museumsbesuch seinen Tribut gefordert und so machten sich nach dem Essen nur noch eine Handvoll von uns auf den Weg durch die Kneipen der Stadt. Für mich endete der Abend dann auch gegen Mitternacht, während die anderen hartgesottenen aber noch bis halb 5 durchhielten. Starke Leistung Leute!

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